Jugendkongress in Lübeck

“Der offene linke Jugendkongress 2014 richtet sich an alle Schüler_innen, Studis, Azubis und andere junge Leute, die Lust haben sich auszutauschen, zu vernetzen, sich einen Freiraum zu schaffen und sich politisch weiterzubilden.
Vorwissen und Skills sind nicht von Nöten. Wir bieten verschiedene interessante Workshops, Diskussionen und ein fettes Rahmenprogramm.”

Weitere Informationen erhaltet ihr hier.

Linker-Jugendkongress-Lübeck

Reclaim and Remember Konzert

KONZERT: „RECLAIM AND REMEMBER“

In der Nacht auf den 23. November 1992 verübten Neonazis zwei Brandanschläge auf von Migrant_innen bewohnte Häuser in Mölln (Schleswig-Holstein). Bahide und Yeliz Arslan und Ayşe Yilmaz starben, mehrere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Auch in diesem Jahr gedenken Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen den Opfern und Betroffenen der rassistischen Brandanschläge. Neben der „Möllner Rede im Exil“ (genauer Ort wird noch bekannt gegeben) und einer Gedenk-Kundgebung am 23. November in Mölln wird es erneut auch ein Gedenkkonzert geben.
Diesen Abend wollen wir gemeinsam mit  Unterstützer_innen, Freund_innen, Familie und Sympathisant_innen verbringen. Gleichzeitig sollen mit den Einnahmen des Konzertes unsere Kosten für die jährlichen Gedenkveranstaltungen und die antirassistische Arbeit gedeckt werden. Wir wollen informieren und mobilisieren.

Auf der Bühne stehen:

REFPOLK (Berlin) gemeinsam mit DAISY CHAIN (Thessaloniki) und MISS ZEBRA (Athen) – RAP

ALLTAG (Bremen) – RAVEPUNK

ONEJIRU (Hamburg) – Singer-Song-Writing, Afrobeat, Reggae Soul

CHASSY WEZAR (Hamburg) – DUB

Weitere Informationen in Kürze auf:

http://gedenkenmoelln1992.wordpress.com/

https://de-de.facebook.com/GedenkenMolln1992

DATUM: Freitag, 12.September 2014
EINLASS: 19 Uhr

EINTRITT: 6 € – 10 €
ORT: Treibsand (Alternative, Willi-Brandt-Allee 9, 23554 Lübeck (www.treibsand.org)

Neustart

Nach einiger Überlegung haben wir uns entschieden, unsere Homepage ein wenig umzugestalten. Wir sind auf ein WordPress Theme gewechselt, welches sich auch problemlos über Handy und Tablet ansehen lässt, ohne dass sich etwas verschiebt. In den nächsten Tagen werden sicherlich noch ein paar Umbauten stattfinden, wir bitten dies zu entschuldigen. Wenn ihr Anregungen oder Kritik habt, könnt ihr sie uns gerne per Email zukommen lassen.

Der alte content wird weiterhin abrufbar sein. Ein Link dafür wird demnächst bereitgestellt.

ahl logo klein

Refugees Welcome – Fight Rascism

Im Folgenden dokumentieren wir einen Artikel von linksunten.indymedia.org

 

“In der Nacht vom 01.07.2014 auf den 02.07.2014 wurde in Lübeck, das Parteibüro der Grünen mit dem Schriftzug “Refugees Welcome – Fight Racism” verschönert. Wir zeigen mit dieser Aktion unsere Solidarität mit den Refugees in der besetzten Gerhart Hauptmann Schule.
Zu den Hintergründen und der aktuellen Situation hier und hier.

Zeigt euren Protest gegen die rassistische Politik in allen Formen, in jeder Stadt immer und überall!

Für Bleiberecht!
Gegen Abschiebungen!
Gegen Gefahrengebiete und Sperrbezirke!
Gegen paramilitärische Polizei!”

WM und Nationalismus

Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien ist für viele Menschen Anlass, die deutsche Nationalfahne zu hissen, als Autofähnchen spazieren zu fahren oder den eigenen Körper qua Schminke unter das Diktat der Farben schwarz-rot-gold zu setzen. Mehrere wissenschaftliche Publikationen haben nationalistische und patriotische Einstellungen von Deutschen vor und nach Weltmeisterschaften untersucht und heraus gefunden, dass durch ein Event wie die Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft die Identifikation mit dem “eigenen” Land steigt und nationalistische Einstellungen salonfähiger werden.

Die deutsche Bevölkerung ist froh, kann sie doch zu einer Weltmeisterschaft anscheinend unbeschwert die staubige Fahne aus dem Keller hervorkramen und endlich wieder stolz auf ihr Land sein. Oftmals wird dabei argumentiert, dass das eigene Bekenntnis zur Nation lediglich ein gesunder Patriotismus darstelle, ja, dass man doch endlich mal stolz auf sein Land sein dürfe und man auch andere Länder und Nationen toleriert und nur gemeinam feiern will.

Wie das dann in der Kleinstadt Mölln im Kreis Herzogtum Lauenburg aussieht, verdeutlicht dieses Video, aufgenommen nach dem Spiel zwischen der deutschen und portugisieschen Nationalmannschaft. Unter anderen sind mehrere “Sieg-Heil”-Rufe zu vernehmen.