Ein Blick zur AfD

heckendorfHeinz Heckendorf, Mitglied im Vorstand der AfD Herzogtum Lauenburg, ist ein gefährlicher geistiger Brandstifter. Die „Lübecker Nachrichten“ berichteten in ihrer Ausgabe vom 11.11.2017 erneut mit einem großen Artikel über die internen Streitigkeiten des Kreisverbandes der AfD. Dass solche internen Querelen eine Meldung wert erscheinen, streiten wir nicht ab, allerdings ist es auffällig, dass über jede Kleinigkeit im Zusammenhang mit der AfD im Kreis recht großzügig berichtet wird. Hier müssen sich die lokalen Medien fragen, ob sie nicht eine Mitschuld an rechter Hetze tragen, wenn sie den rechten Protagonisten Platz in ihren Blättern einräumen und sie so bewerben.

Bereits am 12. April 2017 warnten wir im Zusammenhang mit einem Artikel der LN über die Personalie Heinz Heckendorf vor seiner Person. In den sozialen Medien zeigt Heckendorf sein wahres Gesicht. Der Hotelbesitzer ist sowohl auf Facebook als auch auf Twitter aktiv. Dort schreibt er etwa unter dem Namen @Old_Heck rassistische Kommentare von einer „Umvolkung“, „Mischlingsproduktion“ und „Mulatten“. Auf seiner (alten) Facebookseite finden sich Gedichte, in denen er von einer Verschwörung der „Systemmedien“, der Politik und des „Gender-Mainstream“ phantasiert. Er beschwört ein Szenario, in dem das deutsche Volk von Homosexuellen und Ausländern bedroht werde. Die „Mainstream-Medien“ würden dies verschweigen und gemeinsam mit der „etablierten Politik“ in „einer nahezu kriminellen Vereinigung eine Hexenjagd auf Andersdenkende“ betreiben. Deswegen sieht Heckendorf in der Zukunft: „am Ende werden Medieneinrichtungen brennen, und hoffentlich nicht wieder zusätzlich der Reichstag“ und bietet selbst an: „[s]obald eines Tages der Notwehrbegriff auch auf geistige Angriffe ausgedehnt wird, verschenke ich Streichhölzer und Feuerzeuge“.

Das Hotel „Heckendorf“ und sein Betreiber Heinz Heckendorf ist uns schon seit 2012 bekannt. Bereits damals bekamen wir Hinweise von Gästen auf die braune Gesinnung des Hoteliers. So berichten Gäste, dass in einer abendlichen Runde Heckendorf Geschichtsrevisionismus betrieben und dabei lobende Worte für Göring und Hitler sowie die Zeit des Nationalsozialismus geäußert haben soll.

Wir finden es befremdlich, dass trotz dieser öffentlich zugänglichen Informationen lokale Medien wie die Lübecker Nachrichten ohne Recherche wiederholt Artikel veröffentlichen, in denen sie Heinz Heckendorf zu Wort kommen lassen. Dadurch tragen sie dazu bei, rechten Hetzern eine Plattform zu geben und sie bekannt zu machen. Stop making stupid people famous.

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